Rubrik Kultur auf dem Dreiecksplatz
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Beim Klick auf das Bild wird eine Anfrage mit der IP Adresse des Users an Youtube gesendet und es werden Cookies gesetzt, personenbezogene Daten übertragen und verarbeitet, siehe auch die Datenschutzerklärung. Oberirdische Anlagen des tiefliegenden Stromspeichers von Sage Geosystems. Bild: Sage Geosystems, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Ölfeld wird zum regenerativen Stromspeicher
Houston, PTE, 5. Oktober 2023
Mit »Huff ’n’ puff« will Sage Geosystems Lücken in der Stromerzeugung schließen, die bei fehlendem Wind und wolkenbedecktem Himmel auftreten. »Huff« bedeutet in dem Fall das Speichern von elektrischer Energie auf hydromechanischem Weg, »Puff« deren Nutzung durch Entspannung. Das Verfahren basiert auf den Erfahrungen, die die #Erdgasförderer und #Erdölförderer des Landes mit #Fracking gemacht haben. Dabei wird festes tiefliegendes Gestein durch hohen Druck zerrissen, sodass die bis dahin fest eingeschlossenen fossilen Rohstoffe frei werden und gefördert werden können.
Sage nutzt ausgebeutete Ölfelder für seine geologischen Stromspeicher, die per Fracking erschlossen worden waren. Mächtige Pumpen, die mit überschüssigem Windstrom oder Solarstrom betrieben werden, pressen Bohrschlamm in die Risse, die sich dadurch weiten. Es folgt Wasser, das ebenfalls unter hohem Druck hineingepumpt wird. Ist der Speicher gefüllt, also der Nenndruck erreicht, wird die Bohrung mit einem #Ventil verschlossen.
Wird wieder #Strom benötigt, etwa in einer windstillen Nacht, wird das Ventil geöffnet und das Wasser schießt heraus, allerdings kontrolliert. Es strömt durch die Pumpe, die jetzt als Turbine fungiert. Sie treibt den Motor an, der in dieser Situation auf Generatorbetrieb umgeschaltet ist, sodass er Strom erzeugt.
Sage hat das System in einem ausgebeuteten Ölfeld in Texas getestet, das sich in einer Tiefe von 2.400 bis 3.400 Metern befindet. Der Wirkungsgrad lag bei 70 bis 75 Prozent – dieser Anteil des Stroms, der zum Einpressen von Schlamm und Wasser verbraucht wurde, konnte zurückgewonnen werden. Der Flüssigkeitsverlust betrug ein bis zwei Prozent und es gab keine seismischen Reaktionen, wie sie zuweilen beim Fracking auftreten.
Eine Anlage hat eine Leistung von bis zu 3 Megawatt, kann also beispielsweise 10 Stunden lang 300 Kilowattstunden ins Netz einspeisen. Je nach Ventilöffnung lässt sich die Zeit, in der Strom fließt, verlängern oder verkürzen, so Sage. Ein 2. Vorteil: Das Wasser in der Tiefe erhitzt sich wegen des umliegenden warmen Gesteins. Das erhöht den Druck des später ausströmenden Wassers und somit auch die Stromproduktion.
Zudem, so Sage, lässt sich das Wasser, ehe es die Turbine erreicht, durch einen Wärmetauscher führen, sodass die #Energie in Verbindung mit einer #Wärmepumpe genutzt werden kann, um warmes Brauchwasser oder in einem #ORC #Kraftwerk (Organic Rankine Cycle) zusätzlichen Strom zu erzeugen. Diese Doppelnutzung könnte Huff ’n’ puff in die Gewinnzone katapultieren, glauben die #Sage #Entwickler.