Rubrik Kultur auf dem Dreiecksplatz
Dudelsack auf dem Dreiecksplatz
Gänsemarkt auf dem Dreiecksplatz
Koffermarkt auf dem Dreiecksplatz
Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz
Kunstautomat auf dem Dreiecksplatz
Langenachtderkunst 2016, »Waffelskulpturen«
Langenachtderkunst 2017, »GToastet«
Langenachtderkunst 2018, »Transpohrter«
Langenachtderkunst 2019, »GTrommelt«
Sponsoren, Freunde und Förderer der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz
Einzelhandel am Dreiecksplatz, Übersicht
Bezirksdirektion Kattenstroth – die Continentale, Kattenstroth seit 1976 GmbH & Co. KG
Rüterbories Sicherheitsfachgeschäft am Dreiecksplatz
Foto: Valentina, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
NABU fordert Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk, vor allem Vögel leiden unter lauter Knallerei
Berlin, 22. November 2022
Bunte #Feuerräder, zischende #Raketen und krachende #Böller: #Feuerwerk gehört für viele Menschen an Silvester und anderen Festen dazu – allerdings ist es in jüngster Zeit zunehmend umstritten. Denn Feuerwerk bringt vor allem an #Silvester jedes Jahr starke #Feinstaubbelastung und enorme Müllmengen mit sich, zudem hat es schädliche Auswirkungen auf #Wildtiere. Der #NABU fordert darum ein Verbot privater Silvesterknallerei und eine Beschränkung auf zentral organisierte Feuerwerke.
»Vor allem Vögel reagieren stark auf Böller und Raketen an Silvester«, sagt NABU Bundesgeschäftsführer Leif Miller. »Sie fliehen in große Höhen, landen für lange Zeit nicht und kehren nur zögerlich zu ihren Rastplätzen und Schlafplätzen zurück.« #Wasservögel reagieren noch in vier bis sieben Kilometern Entfernung auf Feuerwerk mit Flucht. Wenn Vögel in Schwärmen in großer Panik flüchten, können sie gegen Glasscheiben oder Stromleitungen prallen. Aber auch andere Wildtiere wie Füchse, Biber und Fledermäuse werden durch den starken Lärm gestresst. »Wer #Haustiere hat, wird es kennen: Der Familienhund versteckt sich unter dem Sofa, wenn die stundenlange #Knallerei losgeht«, so Miller. »Bei Wildtieren löst der heftige Lärm den Fluchtreflex aus.« Dadurch verbrauchen sie viel Energie, die sie zum Überleben in der kalten Jahreszeit benötigen. »Das kann schnell lebensbedrohend werden«, so Miller.
Der NABU fordert außerdem ein grundsätzliches Verbot von Feuerwerken in der Brutzeit von März bis August, für das nur durch die Einschätzung von Fachgutachtern Ausnahmen erteilt werden dürfen. Miller: »Feuerwerke in der Brutzeit können den Bruterfolg beeinträchtigen, beispielsweise durch Nestaufgabe und unterkühlte Eier wegen zu langer Abwesenheit der Altvögel.« Es gilt außerdem Abstände von mindestens 2.000 Meter Abstand zu Schutzgebieten für Wildtiere und 4.000 Meter zu Kranichschlafplätzen und Gänseschlafplätzen einzuhalten. Auch in der Nähe bekannter Fledermausquartiere darf es kein Feuerwerk geben.
Auf Feuerwerk an Silvester muss aber nicht komplett verzichtet werden. Hier schlägt der NABU vor, dass Städte und Gemeinden zentrale Feuerwerke organisieren, vorzugweise Lichtshows. Die Konzentration auf bestimmte Orte reduziert #Müll und #Lärm – so kann das neue Jahr umwelt- und naturfreundlicher begrüßt werden.
NABU Standpunkt »Feuerwerke – eine Belastung für #Natur und #Umwelt« zum Download, mehr …
NABU
Mit mehr als 875.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraumvielfalt und #Artenvielfalt, den #Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der #Landwirtschaft, #Waldwirtschaft und #Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert für die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse für ein aktives Naturerleben.